Glasfaserausbau - Millionen-Investition in bessere Gehwege
Nach einer Weihnachtspause und den anhaltenden Frostperioden zum Jahresbeginn schreitet der Glasfaserausbau in den Ortsteilen der Gemeinde Wölfersheim nun wieder weiter voran. Aktuell wird der Gehweg in einem der längsten Straßenzüge der Gemeinde erneuert.
Die Waldstraße im Ortsteil Wölfersheim ist über 500 Meter lang und verfügt über zahlreiche Kreuzungsbereiche. An vielen Stellen waren die alten quadratischen Gehwegplatten in die Jahre gekommen. Daher wird nun, nach Abschluss der Glasfaserarbeiten in diesem Bereich ein neuer Gehwegbelag hergestellt. Im Normalfall würde das Unternehmen die alten Gehwegplatten wieder verlegen oder partiell einen Asphaltbelag aufbringen. „Wir haben uns dazu entschieden im Rahmen des Glasfaserausbaus ein Budget von mehr als 1 Millionen Euro in neue Gehwegbeläge zu investieren. Durch die ohnehin laufenden Arbeiten ergeben sich dabei meist Synergieeffekte, die wir gezielt nutzen. Die Waldstraße ist ein sehr gutes Beispiel dafür,“ so Bürgermeister Eike See. In den betroffenen Bereichen wird neues Rechteckpflaster verlegt, das im Vergleich zum günstigeren Asphaltbelag zahlreiche Vorteile bietet. Bei Arbeiten an Wasserleitungen, Strom oder Telekommunikation kann der Bereich einfach geöffnet und ohne anschließendes Flickwerk wieder geschlossen werden. In der Waldstraße sind etwa 75 Prozent der Arbeiten abgeschlossen. Eine Bauabnahme der Gemeinde und ggf. notwendige Mängelbeseitigung erfolgt nach Abschluss der Arbeiten.
Aber auch ansonsten schreitet der Glasfaserausbau weiter voran. Zwischen Södel und Melbach wird aktuell die sogenannte „Backbone Leitung“, also die Zuleitung nach Melbach verlegt. In der kommenden Woche soll sie die Bundesstraße an der Einmündung in Richtung Södel mittels einer Bohrtechnik queren. Nach Verlegen der Leitung sollen die Ausbauarbeiten in Melbach beginnen.
In Wohnbach ist geplant in der komemnden Woche mit den Arbeiten zu beginnen. Die notwendigen Vorbegehungen mit den Tiefbaufirmen haben bereits stattgefunden, sodass dem Start der Arbeiten nichts im Wege steht.
Generell erfolgt der Ausbau eigenwirtschaftlich durch ein privates Unternehmen. Die Gemeinde begleitet die Arbeiten jedoch kritisch und kooperiert mit dem Bauunternehmen um einen bestmöglichen Zustand der Gehwege nach Abschluss der Arbeiten zu gewährleisten. Vorrübergehende Beieinträchtigungen lassen sich im Rahmen des Ausbaus nicht vermeiden. Die Gemeinde bittet die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Verständnis und weist darauf hin, dass der Glasfaserausbau eine wichtige Investition in die digitale Infrastruktur und die Zukunftsfähigkeit der Ortsteile darstellt.