Feuerwehr wird digital alarmiert

Wenn der "Piepser" geht, dann lassen sie alles fallen und liegen. Zum Glück, denn es geht um die Sicherheit ihrer Mitbürger. Würden die kleinen Geräte nicht funktionieren, dann hätte das verheerende Auswirkungen. Die Funkgeräte der Feuerwehren arbeiten bereits seit einiger Zeit in einem digitalen Netz. Nun wurden auch die bisherigen Funkmeldeempfänger auf digitale Pager umgestellt. Um auch über die aktuellen Gefahrensituationen in der Gemeinde informiert zu sein, holte sich Bürgermeister Rouven Kötter bei der Umstellung vor wenigen Tagen seinen neuen Pager bei der Wölfersheimer Feuerwehr ab und ließ es sich von Gemeindebrandinspektor Roland Bender und dessen Stellvertreter Thomas Küchenmeister erklären.
07.09. / Gemeinde Wölfersheim

Alle Mitglieder der Einsatzabteilung erhielten in den letzten Tagen eines der neuen Geräte, mit denen die Alarmierung künftig digital erfolgen soll. Dass diese erst jetzt kommt und nicht zeitgleich mit der Umstellung vom Analog- zum Digitalfunk hat einen einfachen Grund. Kompatible Funkgeräte gab es bereits, die entsprechenden Pager mussten erst entwickelt werden. Die Geräte haben derzeit zwar noch den Nachteil, dass sie etwas größer sind als die alten Piepser, haben aber auch mehr Funktionen. Bei den analogen Piepsern wurden die Einsatzkräfte bisher nur alarmiert. Zukünftig können diese auch auf die Alarmierung antworten. Das ist deshalb nicht ganz unwichtig, weil in der Leitstelle so sofort klar sei, ob eine Nachalarmierung stattfinden muss – bislang hat der Einsatzleiter im schlimmsten Fall erst am Einsatzort gemerkt, dass zu wenig Feuerwehrmänner und -frauen vor Ort sind und konnte erst dann weitere Kräfte anfordern.

Die Anschaffung der Pager erfolgte über die Gemeinde. „Es war unserer Gemeinde dabei selbst überlassen, ob nur bestimmte Feuerwehrkräfte einen Pager erhalten oder alle. Dankenswerterweise erhält bei uns jede aktive Feuerwehrfrau und jeder aktive Feuermann dieses neue Gerät.“ zeigt sich Wehrführer Daniel Mathes in einem Bericht der Wohnbacher Feuerwehr begeistert. Die Ladestation des Gerätes fand bereits seinen Platz auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters. "Es ist mir wichtig zu wissen, wann etwas in unserer Gemeinde passiert, um im Notfall die Arbeit unserer engagierten Wehren unterstützen zu können. Mit dieser Anschaffung investieren wir in die Sicherheit der Wölfersheimer Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus ist es unsere Pflicht, unsere Einsatzkräfte bestmöglich für ihre Einsätze auszustatten. Ich danke allen, die an dieser Umstellung mitgewirkt haben." schließt Bürgermeister Kötter überzeugt ab.